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Das Schauspielhaus leuchtet Orange zum internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen
© Geurtz
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Nach Eklat: Schauspielhaus Bochum verschärft Sicherheit

Nach dem Angriff auf einen Schauspieler bei der Premiere von „Catarina, oder von der Schönheit, Faschisten zu töten“ hat das Schauspielhaus Bochum sein Sicherheitskonzept verschärft. Bei der ersten Aufführung waren zwei Zuschauer auf die Bühne gestürmt und hatten einen Darsteller attackiert. Teil des Stücks ist ein provokanter Monolog in der Rolle eines Faschisten. Die Szene gehört zur Inszenierung - löste jedoch massive Reaktionen aus.

Veröffentlicht: Montag, 23.02.2026 11:48

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Security bei allen weiteren Vorstellungen

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Das Schauspielhaus zieht aus dem Vorfall Konsequenzen. Ab sofort werden Securitys bei den Aufführungen für die Sicherheit des Ensembles sorgen. Sie sollen künftig bei allen Aufführungen präsent sein und eingreifen, falls es erneut zu Störungen oder Übergriffen kommt. Ziel ist es, die Sicherheit der Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Bühne sowie des Publikums im Saal zu gewährleisten. Das Theater betont, dass künstlerische Auseinandersetzung und auch deutlicher Widerspruch ausdrücklich möglich sein sollen. Körperliche Übergriffe seien jedoch nicht akzeptabel.

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Moderierte Nachgespräche als Präventionsmaßnahme

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Neben personeller Sicherheit setzt das Schauspielhaus auch auf strukturelle Maßnahmen: Nach jeder Vorstellung wird es künftig eine moderierte Nachbesprechung zwischen Produktionsteam und Publikum geben. So soll Raum für Diskussionen geschaffen werden, ohne dass Konflikte eskalieren. Darüber hinaus wird es vor Vorstellungsbeginn eine persönliche Ansage geben. Darin wird darauf hingewiesen, dass die Bühne ein sicherer Raum für die Schauspielerinnen und Schauspieler sein muss. Mit diesen Maßnahmen will das Schauspielhaus klarstellen: Kontroverse Inhalte gehören zur Kunstfreiheit - Gewalt jedoch nicht.

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