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Nach Großbrand in Bochum - Straßenbahnen fahren wieder
© Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services
Straßenbahnen fahren ober- und unterirdisch an der Castroper Straße in Bochum am Montag, 11. November 2024. Die Umgestaltung des nächsten Abschnitts der Castroper Straße in Bochum wird geplant. Die Kernfrage: Wo fährt die Stadtbahn: oben oder unten? #Wissen/Verstehen.
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Nach Großbrand in Bochum - Straßenbahnen fahren wieder

Seit Donnerstag (18. Juni) ist die Straßenbahn in Bochum-Linden unterbrochen. Am Dienstag (23. Juni) soll sie nach und nach wieder auf die Schiene gehen.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.2026 10:20

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Welche Linien in Bochum sind betroffen?

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Ein Großbrand hatte am Donnerstag (18. Juni) in Bochum-Linden den öffentlichen Nahverkehr lahmgelegt. Die Straßenbahnlinien 308 und 318 konnten auf der Hattinger Straße nicht mehr fahren, die Oberleitung war an dem beschädigten Gebäude befestigt und ist durch den Brand kaputt gegangen. Die Bogestra musste einen neuen Stützmast für die Oberleitungen setzen. Außerdem waren die Gleise nach den Löscharbeiten extrem verschmutzt.

Am Dienstag (23. Juni) gibt es gute Nachrichten von dem Nahverkerhsunternehmen: Die Linien 308 und 318 fahren wieder. In Abstimmung mit den beteiligten Stellen dürfe die Bogestra den Betrieb der Straßenbahnlinien wieder aufnehmen. Bis die Bahnen wieder in ihrem gewohnte Rhythmus fahren, könne es aber noch etwas dauern. Am Anfang könne es noch für eine gewisse Zeit zu Unregelmäßigkeiten kommen. Auch für Autos ist die Hattinger Straße zwischen den Kreuzungen Nehringskamp und Keilstraße seit Dienstag (23. Juni) wieder frei. Der Parkstreifen und der Gehweg im betroffenen Abschnitt bleiben weiterhin gesperrt, heißt es von der Stadt Bochum.

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Was war in Bochum-Linden passiert?

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Am Donnerstagabend (18. Juni) waren über 100 Einsatzkräfte in Bochum-Linden gefragt. An der Hattinger Straße wurde ein Großbrand gemeldet. Ein Einzelhandelsgeschäft stand in Flammen, auch das Lager ist vollständig ausgebrannt und ein angrenzendes Wohnhaus wurde massiv beschädigt. Der Einsatz der Feuerwehr Bochum zog sich über mehrere Tage. Noch am Sonntagabend (21. Juni) seien immer wieder Glutnester aufgetaucht. Nach Informationen der Feuerwehr Bochum kam deshalb am Sonntag ein spezielles Löschsystem der Feuerwehr Wuppertal zum Einsatz. Mithilfe des sogenannten Cobra-Systems wurden gezielt Öffnungen in Wände und Decken geschaffen, um Wasser in die Hohlräume zu bringen und die Brandnester zu erreichen. Am späten Montagnachmittag (22. Juni) war der Einsatz für die Feuerwehr Bochum dann beendet.

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