Nahost-Konflikt in Bochum: Polizei beobachtet Lage

Der Nahost-Konflikt schlägt sich auch auf Bochums Straßen nieder. Eine Pro-Palästinensische Kundgebung ist am Dienstagabend friedlich verlaufen. Für heute (18.10.), am Mittwoch, wappnet sich die Polizei Bochum bereits für eine Pro-Israelische Demonstration. Die Polizei steht im engen Austausch mit anderen Behörden.


Bochum: Mehrere Kundgebungen zum Nahostkonflikt

Vor dem Bochumer Rathaus gab es gestern (17.10.) eine Kundgebung für Palästina und Gaza, an der rund 200 Menschen teilgenommen haben. Dabei gab es keinerlei Zwischenfälle, so die Polizei. Heute (18.10.) gibt es an selber Stelle eine Demo für Israel und gegen Antisemitismus. Dazu erwartet die Polizei bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Polizei Bochum im engen Austausch mit Behörden

Insgesamt stehe die Polizei hier in Bochum gerade in engem Austausch mit Sicherheitsbehörden wie LKA und Staatsschutz, und auch mit den Verantwortlichen von israelischen und jüdischen Einrichtungen um entsprechenden Erkenntnisse in die Lagebewertung mit einfließen zu lassen. Auch die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Synagoge sind massiv angehoben worden.

"Insgesamt muss man im Hinblick auf den Nahost-Konflikt in Bochum sagen, dass es keine konkreten Gefährdungserkenntnisse gibt, geleichwohl, so sprechen die Sicherheitsbehörden immer von einer hohen Abstrakten Gefährdung - das ist einfach so. Man kann nie ausschließen, dass irgendwie ein Einzeltäter irrational handelt und irgendwas passiert. Darauf sind wir aber entsprechend vorbereitet, um schnellstmöglich reagieren zu können." - Frank Lemanis, Polizei Bochum

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