Nazi bei der Schufa?

Schufa hat interne Prüfung eingeleitet

Eine bekennende Neonazi-Aktivistin soll hier bei uns in Bochum bei der Schufa arbeiten. Das will ein Rechercheteam der Antifa herausgefunden haben. Die Schufa hat sofort eine interne Prüfung eingeleitet, will den Fall bisher aber nicht weiter kommentieren. Grundsätzlich würden Hinweise auf mögliches Fehlverhalten von Mitarbeitern aber immer ernst genommen, egal von wem sie kommen. Ausdrücklich distanziert sich die Schufa von verfassungsfeindlichen und extremistischen Aktivitäten jeder Art. Im Vorfeld von Einstellungen müssten potentielle Mitarbeiter auch immer ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen sowie einen Verhaltenskodex unterschreiben. Daten wie Nationalität, ethnische oder Religionszugehörigkeit werden bei der Schufa nicht erhoben oder gespeichert. Diese Informationen seien für die Kreditwürdigkeit unerheblich, so ein Sprecher. Das Rechercheteam befürchtet, dass die Rechtsextremistin auf sensible Daten zugreifen könnte, um sie an Gesinnungsgenossen weiterzuleiten.

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