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Neuer NS-Gedenkort in Bochum
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Neuer NS-Gedenkort in Bochum

Ein ehemaliges Zwangsarbeiterlager in Bochum wird zum Gedenk- und Lernort. Eine neue Ausstellung soll die Geschichte der Menschen sichtbar machen, die dort während der NS-Zeit untergebracht waren.

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Erinnerung und Gedenken an die Zwangsarbeit in der NS-Zeit

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An der Bergener Straße in Bochum eröffnet Ende Oktober eine neue Ausstellung zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit. Sie befindet sich in einem ehemaligen Lager der Zeche Constantin der Große, das zu den wenigen in Deutschland zählt, die bis heute nahezu vollständig erhalten sind. Während des Zweiten Weltkriegs waren dort hunderte Menschen untergebracht, die vor allem aus Polen und der Sowjetunion nach Deutschland verschleppt worden waren. Sie mussten auf der Zeche Constantin der Große unter schweren Bedingungen arbeiten.

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Ausstellung an der Bergener Straße

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Die Ausstellung informiert über die Geschichte der Zwangsarbeit, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Internierten sowie über die Nutzung des Geländes nach Kriegsende. Wegen des Wohnungsmangels wurden die Gebäude später zu Wohnungen für Bergleute umgebaut. Seit 2003 steht die Siedlung unter Denkmalschutz und ist bis heute bewohnt.

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