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Eröffnung in Bochum: Ein Hundehaus der besonderen Art im Tierheim
© Radio Bochum
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Eröffnung in Bochum: Ein Hundehaus der besonderen Art im Tierheim

Am Dienstag (4.8.) wurde das neue Hundehaus im Tierheim Bochum eröffnet. Das besondere am neuen Hundehaus: Es hat einen Resozialisierungsraum. Die Präsidentin des Landestierschutzverbandes NRW spricht von einem Meilenstein.

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Resozialisierungsraum hilft bei der Vermittlung von Hunden

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Im Resozialisierungsraum gibt es eine Sofa-Ecke und eine Küche mit Mikrowelle, Toaster, Kaffeemaschine usw. Hier soll geschaut werden, wie sich ein Hund in einem normalen Wohnumfeld verhält. Wie reagiert ein Hund z.B. auf die Geräusche der Küchengeräte? Zerpflückt ein Hund die Sofakissen? Nicht alle Hunde kennen ein Wohnumfeld, weil sie nicht gut aufgewachsen sind oder z.B. im Ausland auf der Straße oder im Zwinger gelebt haben. Die Tiere können dann vom Tierheimpersonal gezielt trainiert und so besser vermittelt werden.

Die Tiere bleiben immer länger, gerade die Hunde, die irgendwie schwierige Verhaltensweisen zeigen, und es ist so wichtig, dass die optimale Bedingungen haben, einfach um zu lernen, wieder in die Gesellschaft integriert werden zu können und einfach wieder so ein bisschen soziale leben lernen, damit sie gut vermittelt werden können.

Judith Schönenstein, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes und Präsidentin des Landestierschutzverbandes NRW

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Mehr Platz im Hundehaus im Tierheim Bochum

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Im neuen Hundehaus gibt es außerdem mehr Platz für die Tiere. Es gibt 6 helle große Räume für die Gruppenhaltung. Zu jedem Raum gehört auch ein großer Wiesenauslauf und bei Bedarf lassen sich jeweils zwei Räume verbinden, um auch größere Gruppen von Hunden gemeinsam unterbringen zu können. Zudem gibt es noch Räume für die Hundeschule, die Tierheim-Jugendgruppe, einen Besprechungsraum, Lager und zwei Büros. Der Bau wurde durch Spendengelder, Förderungen von verschiedenen Stiftungen und dem Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung NRW finanziert.

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