Neues Kompetenzzentrum für Thyssenkrupp Steel in Bochum

Tarifvertrag ausgehandelt

Gelände von Thyssen Krupp Steel an der Essener Straße
© Lutz Leitmann, Stadt Bochum

Thyssenkrupp hat hier in Bochum eine Zukunft, auch wenn Arbeitsplätze abgebaut werden. Das ist für die Bochumer IG-Metallsprecherin Eva Kerkemeier das entscheidende Ergebnis der Tarifverhandlungen. Der Traditionskonzern und die Gewerkschaft haben sich nach monatelangen Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Der sieht vor, dass insgesamt 3000 Stellen in der Stahlsparte abgebaut werden sollen - einige davon auch hier in Bochum. Die Produktion an der Castroper Straße wird komplett modernisiert und zieht an den Standort Essener Straße. Dort wird in ein neues Kompetenzzentrum investiert, und das sei für Thyssenkrupp in Bochum eine gute Zukunftsperspektive, so Kerkemeier. Für die nächsten sechs Jahre wird es laut neuem Tarifvertrag außerdem keine betriebsbedingten Kündigungen geben.

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