
Olympia-Bewerbung: München macht das Rennen
Die Region KölnRheinRuhr ist im Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele ausgeschieden. Der Deutsche Olympische Sportbund hat sich für München als deutsche Bewerbung entschieden. Auch Bochum war Teil der Bewerbung der Region.
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Bochum wollte bei Olympia dabei sein
Die Bochumerinnen und Bochumer hatten sich im Frühjahr in einem Bürgerentscheid mehrheitlich für die Olympia-Bewerbung der Region ausgesprochen. In Bochum waren mehrere Wettbewerbe geplant. Unter anderem sollten der Moderne Fünfkampf in der Lohrheide und Fechtwettbewerbe in der Jahrhunderthalle stattfinden. Auch das Ruhrstadion sollte für Fußballspiele und die Box-Finals genutzt werden.
Oberbürgermeister Jörg Lukat sagt, die Stadt könne trotz der Entscheidung stolz auf die Bewerbung sein. Der Bürgerentscheid habe gezeigt, dass viele Bochumerinnen und Bochumer große Sportveranstaltungen unterstützen. Auch die Stadt will ihren Weg als Sportstandort weitergehen und weiter in Sportstätten und Veranstaltungen investieren.
Enttäuschung über Olympia-Aus
Auch bei den Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet ist die Enttäuschung über die Entscheidung groß. Die Ruhr-IHKs hatten die Bewerbung von KölnRheinRuhr unterstützt. Gleichzeitig gratulieren sie München zur Auswahl und wünschen der Stadt Erfolg im weiteren internationalen Bewerbungsverfahren.
Die IHKs wollen die Zusammenarbeit in der Region trotzdem fortsetzen. Einige Ideen aus der Olympia-Bewerbung könnten auch unabhängig von den Spielen weiterverfolgt werden. Dazu gehören vor allem Projekte für die Stadtentwicklung. Die Bewerbung habe gezeigt, dass Städte, Sport, Wirtschaft und Politik in der Region gemeinsam an großen Projekten arbeiten können.
