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Politik in Bochum fordert besseren Schutz vor Hitze
© Stadt Bochum
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Politik in Bochum fordert besseren Schutz vor Hitze

Hitze wird auch in Bochum immer mehr zur Belastung. Die Bochumer Politik fordert Konsequenzen.

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RKI: Fast 10.000 Hitzetote in 2026 bisher

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Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass bis zum 19. Juli diesen Jahres bereits 9.800 Menschen in Deutschland infolge extremer Hitze gestorben sind. Besonders betroffen seien demnach ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige und alleinlebende Personen.

Gleichzeitig hat NRW den trockensten Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes sind landesweit nur 18 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen - so wenig wie noch nie seit 1881. Ungewöhnlich hohe Temperaturen und viele Sonnenstunden haben den Juli ausgezeichnet. Das habe die Verdunstung verstärkt und die Trockenheit in NRW weiter verschärft.

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SPD-Bundestagsabgeordneter Yüksel: Appell zu mehr Aufmerksamkeit für gefährdete Menschen

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Angesichts der aktuellen Hitzewelle ruft der Bochumer Bundestagsabgeordnete Serdar Yüksel zu mehr Aufmerksamkeit für besonders gefährdete Menschen auf. Yüksel appelliert deshalb an die Bevölkerung, in den heißen Tagen auf Nachbarinnen, Nachbarn und andere hilfsbedürftige Menschen zu achten und bei Bedarf Unterstützung anzubieten. Außerdem fordert er politische Konsequenzen:

„Der Schutz vor extremer Hitze muss fester Bestandteil unserer Gesundheitsvorsorge werden“ - Serdar Yüksel, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Bochum

Zugleich verweist er auf die politische Verantwortung, Hitzeschutz stärker in der Gesundheitsvorsorge zu verankern. Dazu gehörten unter anderem kommunale Hitzeschutzpläne, mehr Aufklärung sowie besondere Maßnahmen für Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und ältere Menschen, die allein leben. Serdar Yüksel ist selbst Mitglied im Ausschuss für Gesundheit im Bundestag.

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CDU in Bochum hat Hitzeschutzkonzept für Schulhöfe und Kitas beantragt

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Die CDU-Ratsfraktion hat gemeinsam mit FDP-UWG: WAT und UWG: Freie Bürger - BSW einen Antrag für die letzte Ratssitzung vor der Sommerpause gestellt, um den Hitzeschutz auf Schulhöfen von OGS-Einrichtungen sowie auf Außenspielflächen städtischer Kindertagesstätten zu verbessern.

„Die Sommer werden immer länger und immer heißer. Unser Ziel ist es, auf den Schulhöfen und Spielflächen den Hitzeschutz zu verbessern“, - Christian Haardt, jugendpolitische Sprecher der CDU

In der letzten Ratssitzung am 16. Juli ist der Antrag besprochen worden. Jetzt muss er noch durch verschiedene Ausschüsse, die nach den Sommerferien und im Herbst wieder zusammenkommen.

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Grüne fordern mehr Schatten, Wasser und kostenfreie kühle Orte

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Die Bochumer Grünen wollen den Hitzeschutz in der Stadt weiter ausbauen. Auf Plätzen und Spielplätzen sollen mehr Bäume gepflanzt sowie Sonnensegel und Pergolen errichtet werden. Zudem sollen klimatisierte öffentliche Gebäude wie Bibliotheken, das Haus des Wissens und Quartiersbüros als kostenfreie Aufenthaltsorte bekannter gemacht werden. Bereits auf Initiative der Grünen etabliert worden seien das Hitzeportal der Stadt, ein Hitzekonzept für Obdachlose und die Modernisierung der städtischen Trinkwasserbrunnen. Das Hitzeportal, das über den Schutz vor hohen Temperaturen informiert, sei bislang allerdings noch relativ unbekannt.

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