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Polizei Bochum beschäftigt sich mit NS-Vergangenheit
© Polizei Bochum
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Polizei Bochum beschäftigt sich mit NS-Vergangenheit

Die Polizei Bochum bietet in ihrem Polizeipräsidium eine Dauerausstellung an, die jede und jeder besichtigen kann. Auch eine szenische Lesung wurde vor Kurzem organisiert und durchgeführt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.03.2026 05:20

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Vorherige Anmeldung nötig

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Im Bochumer Polizeipräsidium an der Uhlandstraße gibt es eine Dauerausstellung, die sich mit der Rolle der Polizei in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzt. Diese Ausstellung ermöglicht es Besuchern, sich mit sowohl den Tätern als auch den Opfern dieser dunklen Epoche zu beschäftigen. Um die Ausstellung zu besichtigen, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Hier findet ihr mehr Infos.

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Szenische Lesung

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Mitte März fand eine szenische Lesung statt, bei der Polizistinnen und Polizisten von heute Berichte aus der NS-Zeit vorlasen.

"Bei der szenischen Lesung kommen sowohl Angehörige der Polizei Bochum zu Wort, als auch Opfer, die dann von der Polizei Bochum deportiert wurden und in den Konzentrationslagern zu Tode gekommen sind." - Lieven Rother, Leitungsstab Polizei Bochum und stellvertretender Leiter der Szenischen Lesung.

Diese Lesung wurde zunächst intern gehalten und von einer Projektgruppe aus Polizeibediensteten organisiert, die sich intensiv mit den historischen Berichten auseinandergesetzt hatten. Ob die szenische Lesung wiederholt und auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, hat die Polizei Bochum noch nicht entschieden.

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