Polizist entlastet

Verfahren nach Todesschuss von Gerthe eingestellt

Friedhof Gerthe Denkmal zum Grubenunglück
© FUNKE Foto Services / Klaus Pollkläsener

Die Staatsanwaltschaft Bochum hat das Ermittlungsverfahren wegen der Abgabe tödlicher Schüsse gegen einen Bochumer Polizisten eingestellt. Der Polizist hatte am Gründonnerstag auf dem Gerther Friedhof einen Jäger erschossen. Nach umfangreichen Ermittlungen der Essener Polizei ist davon auszugehen, dass der Polizist davon ausgehen musste, dass ihn der Mann angreifen wollte. Neutrale Zeugen und die Obduktionsergebnisse stützen die Aussage der beiden Polizisten. Die haben gesagt, sie haben das spätere Opfer zwei Mal aufgefordert, das Gewehr wegzulegen. Das habe der 77-Jährige nicht getan, sondern in ihre Richtung gezielt. Daraufhin haben beide Polizisten fast zeitgleich geschossen. Eine anderslautende Zeugenaussage konnte widerlegt werden. Die Polizisten haben nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen in Notwehr gehandelt.

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