Promi-Auflauf beim Hellen-Prozess

Erst Professor Dietrich Grönemeyer, heute Jean Pütz

Justizzentrum Bochum
© Radio Bochum

Nachdem am vergangenen Verhandlungstag Professor Dietrich Grönemeyer als Betrugsopfer Hellens ausgesagt hat, hat das Landgericht Bochum heute Jean Pütz als Zeugen vernommen. Der frühere WDR-Moderator, gut bekannt noch als Mr. Hobbythek, hatte dem Angeklagten knapp 600.000 Euro geliehen. Radio Bochum Gerichtsreporter Tom Eder, was hat der 82-Jährige vor Gericht erzählt?... War Dietrich Grönemeyer zwar sauer aber doch sachlich, so war Jean Pütz jetzt das genaue Gegenteil. „Der kann mich hinten und kreuzweise“, ist da nur ein Zitat von vielen. Und das kann man dem Mann kaum verdenken. Das Geld, das er Sascha Hellen geliehen und zum Großteil nie wiedergesehen hat, stammt aus seiner privaten Rentenversicherung. Er sei nicht reich, sagte Pütz. Er brauche das Geld für seine Altersversorgung. Damals habe er sich von Hellen einwickeln lassen und ihm das Geld sogar gegen den Rat etlicher Personen gegeben.

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