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Prozess in Bochum wegen Gewalt gegen Säugling
© Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services
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Prozess in Bochum wegen Gewalt gegen Säugling

Vor dem Landgericht Bochum muss sich ein Mann wegen gefährlicher Körperverletzung an seiner wenige Wochen alten Tochter verantworten. Dem Kind wurden schwere Verletzungen zugefügt.

Veröffentlicht: Montag, 13.07.2026 10:05

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Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung

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Vor dem Landgericht Bochum beginnt am Montag (13.7.) ein Prozess gegen einen Mann, der sich wegen gefährlicher Körperverletzung an seiner wenige Wochen alten Tochter verantworten muss. Laut Anklage soll die Tat am 17. September 2023 in der gemeinsamen Wohnung des Paares in der Suntumer Straße in Laer passiert sein. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagte an diesem Tag zeitweise die Betreuung des Säuglings übernommen. Als das Kind am Nachmittag weinte und sich nicht beruhigen ließ, nahm er es auf den Arm und wollte ein Fläschchen aus der Küche holen. Auf dem Rückweg ins Kinderzimmer soll er über eine Katze gestolpert sein, sodass das Kind mit dem Kopf gegen eine Türklinke gestoßen sei.

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Schwere Verletzungen in der Kinderklinik festgestellt

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Weil das Kind anschließend ganz still geworden sei, soll der Mann es laut Anklage mit beiden Händen unter den Achseln gegriffen und mehrere Sekunden lang kräftig geschüttelt haben. Dabei habe er billigend in Kauf genommen, ein Schütteltrauma zu verursachen. Knapp eine Woche später musste das Kind in eine Bochumer Kinderklinik gebracht werden. Dort wurden unter anderem eine Schädelprellung, ein Hämatom, Blutungen im Kopf, Netzhautblutungen und Schäden am Gehirngewebe festgestellt. Laut Anklage galten die Verletzungen als potenziell lebensgefährlich.

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