
Forderung trotz fehlender Beweise
Nach Ansicht des Anklagevertreters Andreas Bachmann soll der Angeklagte seine Freundin nach einem gemeinsamen Wochenende getötet, zerstückelt und dann in einem Wald abgelegt haben. Allerdings musste er einräumen, dass es keine unmittelbaren Beweise für die Täterschaft gebe. Er behauptet, alles andere wie Selbstmord, einen anderen Täter, einen Unfall oder was auch immer passiert sein könnte, ausschließen zu können. Es gibt allerdings nur einen Verdachtsmoment: Die Aussage des Angeklagten bei der Polizei, er sei kein Zerstückeler – ohne dass das vorher erwähnt worden wäre.
Bachmann mehrfach in Kritik geraten
Nebenbei war der Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann jetzt mehrfach in die Kritik geraten. Zum einem mit einem mehr als 40 Jahre alten Video, das ihn zeigt, und mit Kritik an seiner Arbeit. Er hatte in den letzten Jahren mehrfach Verfahren verloren, und war mindestens einmal am Ende nicht einmal mehr zum Urteil erschienen.