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Fast tödliche Schüsse vor Gericht
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Fast tödliche Schüsse vor Gericht

Vor dem Landgericht startet ein Prozess um Schüsse, die in Wattenscheid einen Menschen lebensgefährlich verletzt haben

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Vor dem Landgericht Bochum beginnt heute ein Verfahren um mehrere beinahe tödliche Schüsse vor über 14 Jahren in Wattenscheid. Angeklagt ist nicht der Schütze selber, sondern ein mutmaßlicher Komplize. Er soll den Schützen angefeuert und mit ihm in einem Wagen vom Tatort geflohen sein.

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Schüsse verfehlten das Herz knapp

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Bei dem Mann, der geschossen hat, dauerte es lange, weil er sieben Jahre auf der Flucht war. Erst Anfang 2020 wurde er wegen versuchten Totschlags zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte sich über einen Streit dermaßen geärgert, das er zwei Männern gefolgt ist und sechs Mal auf sie geschossen hat. Einer wurde am Bein verletzt. Den zweiten traf eine Kugel in die Brust. Sie blieb einen Zentimeter vor dem Herz stecken. Der jetzt angeklagte Mann war damals mit 17 Jahren noch Jugendlicher. Er war zwar zunächst verhaftet, aber danach offenbar wieder freigelassen worden.

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