
Wege ab dem Frühjahr begehbar
Die Emschergenossenschaft hat rund 14,3 Millionen Euro investiert, um den Wattenscheider Bach zwischen Bochum und Gelsenkirchen zu renaturieren. Der einst in Betonsohlschalen gefasste Schmutzwasserlauf wurde zu einem fließenden Gewässer umgestaltet. Die Betonböden wurden entfernt, das Bachbett und die Ufer naturnah gestaltet. Im Rheinelbepark in Gelsenkirchen wurde außerdem ein zuvor unterirdischer Bachlauf umgebaut und sichtbar gemacht. Ab dem Frühjahr können Fußgänger und Radfahrer die neuen Wege entlang des Bachs nutzen.
Nachhaltige Infrastruktur und ökologische Verbesserungen
Die Renaturierung des rund 7,5 Kilometer langen Wattenscheider Bachs ist in zwei Bauabschnitten erfolgt. Neben der naturnahen Gestaltung des Bachbetts und der Ufer wurden 40 Sohlgleiten eingebaut, die das steile Gefälle ausgleichen und Fischen das Schwimmen stromaufwärts ermöglichen. Die Emschergenossenschaft hat zudem andere Infrastrukturprojekte integriert, darunter den Bau eines Abschnitts des Radschnellwegs RS 1 und die Errichtung neuer Gewässerdurchlässe.