
Professionelle Drogenplantage in Riemke
Der Prozess gegen zwei Männer hat vor dem Bochumer Landgericht begonnen, nachdem eine Drogenplantage in einem Lagerhaus in Riemke aufgeflogen ist. Den Angeklagten wird vorgeworfen, dort Marihuana mit professionellem Equipment angebaut und in großem Stil verkauft zu haben. Während einer gezielten Durchsuchung der Räumlichkeiten konnte die Polizei insgesamt 60 Pflanzen sicherstellen.
Hohe Gewinne durch Marihuana-Verkäufe
Die Ermittlungen ergaben, dass die Drogen aus der Plantage zu einem Kilopreis von rund 5.000 Euro verkauft worden sein sollen. Bereits vor der polizeilichen Durchsuchung sollen die beiden Angeklagten eine erste Ernte erfolgreich veräußert haben. Dabei handelte es sich laut Anklage um eine Menge von etwa 1,5 Kilogramm Marihuana. Neben dem Anbau von Marihuana steht einer der Männer zudem im Verdacht, mit Kokain gehandelt zu haben.