
Das internationale Festival präsentiert hochkarätiges Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance, Konzerte sowie Bildende Kunst – und das in einzigartigen, historischen Industriebauten der Region.
Im Festivaljahr 2026 erwarten die Besucher über Produktionen und Projekte mit insgesamt rund 600 Künstlerinnen und Künstlern aus 43 Ländern. Insgesamt gibt es 114 Veranstaltungen an zwölf Spielstätten in Bochum, Duisburg, Essen, Dortmund und Gladbeck. Darunter sind fünf Uraufführungen und neun Deutsche Erstaufführungen.
Einzigartige Spielstätten im Ruhrgebiet
Die Ruhrtriennale ist berühmt für ihre außergewöhnlichen Aufführungsorte: ehemalige Industrieanlagen, Maschinenhallen, Kokereien und Kraftwerke werden zu beeindruckenden Bühnen für internationale Künstlerinnen und Künstler. Seit der Gründung im Jahr 2002 gehört das Festival zu den vier eigenständigen Programmsäulen der Kultur Ruhr GmbH.
Hier findet ihr alle Beiträge zur Ruhrtriennale zum Nachhören
Es geht los mit der Ruhrtriennale 2026 – und wir starten mit langen, entspannten Sommerabenden im Festivalzentrum Wunderland in die neue Saison. Hier treffen sich alle – um etwas Nettes zu trinken, aber vor allem, um regionale Künstler*innen zu feiern. In der Jahrhunderthalle gibt es dazu eine Musiktheater-Premiere. „Rebel, rebel“ feiert die ikonischen Songs von Musikgenie David Bowie – eigebettet in eine Geschichte von Hoffnung inmitten von Gewalt und Verrohung.
Ein Festival ist immer auch ein Fest – sagt der Intendant. Und vor allem auch eine große Party. Deswegen gibt es jedes Wochenende das Partyformat "Down the rabbit hole" und Konzerte. Unter anderem von Lady Leshurr, Rap-Ikone aus Großbritannien. Sie kommt in die Turbinenhalle. Wir fragen außerdem nach, wie es euch bis jetzt gefallen hat. UND: Es wird bildgewaltig im Landschaftspark Duisburg Nord mit Marina Abramovićs deutscher Performance-Erstaufführung "Balkan Erotic Epic".
Wir feiern das Festivalzentrum Wunderland. Auch in diesem Jahr ist das Wunderland neben der Jahrhunderthalle DER Treffpunkt der Ruhrtriennale – und zwar für die ganze Familie. In dieser Woche werden unter anderem Trend-Spielzeuge selbst gebastelt und die Funk-Combo Catfish aus Dortmund steht mit richtig spannendem Jazz bei den "Ruhrdiamonds" auf der Bühne. Außerdem geben die Poetin Orli Yomi aus Essen und Musiker Noah Weber aus Bochum bei den "Spoken acts" eine gemeinsame "Lecture-Performance" - Texte mit dazu passender Musik also. Tanz gibt es auch: Die Produktion „Brel“ startet im Landschaftspark Duisburg-Nord.