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Schichtwechsel in Bochum bringt Betriebe und Werkstatt zusammen
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Schichtwechsel in Bochum bringt Betriebe und Werkstatt zusammen

Beschäftigte aus Bochumer Unternehmen und der Werkstatt Constantin-Bewatt haben für einen Tag ihre Arbeitswelten kennengelernt.

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Arbeitswelten für einen Tag getauscht

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Beim bundesweiten Aktionstag „Schichtwechsel“ haben Beschäftigte aus Unternehmen sowie Menschen mit Behinderungen ihre Arbeitswelten für einen Tag getauscht. In Bochum hat sich die Werkstatt Constantin-Bewatt am Tippelsberg beteiligt. Dort haben Beschäftigte aus Betrieben mitgearbeitet, während Werkstattbeschäftigte Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes kennengelernt haben.

Der Austausch soll nicht nur Einblicke vermitteln. Aus den Kontakten können auch Möglichkeiten für eine spätere Zusammenarbeit und mehr berufliche Teilhabe entstehen.

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Bundesweit fünftausend Beteiligte

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Nach Angaben der BAG WfbM haben sich 2026 bundesweit rund vierhundert Werkstätten mit eigenen Tauschaktionen beteiligt. Insgesamt haben fünftausend Menschen ihre Arbeitswelt für einen Tag gewechselt. Darunter waren rund dreitausend Werkstattbeschäftigte und zweitausend Mitarbeitende aus Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Damit hat die Aktion einen neuen Teilnahmerekord erreicht.

Werkstattleiter Jens Wasmann will mit dem direkten Austausch Vorurteile und Klischees abbauen. Noch immer hätten manche Menschen ein überholtes Bild davon, welche Aufgaben Werkstätten übernehmen. Wasmann beschreibt sie als Dienstleister für Industrie und Handel. Wer selbst vor Ort mitarbeitet, könne die Bandbreite der Tätigkeiten besser kennenlernen.

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So funktioniert der Schichtwechsel

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Der Schichtwechsel richtet sich an Werkstätten, Tagesförderstätten, andere Leistungsanbieter und Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Unternehmensbeschäftigte arbeiten für einen Tag in einer der Einrichtungen mit. Dort lernen sie die Tätigkeiten und die Arbeit der Menschen mit Behinderungen kennen.

Menschen mit Behinderungen besuchen im Gegenzug Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Dort sammeln sie Erfahrungen, entdecken Berufsfelder und können Kontakte zu möglichen künftigen Arbeitgebern knüpfen. Das gemeinsame Thema Arbeit soll Begegnungen und neue Perspektiven ermöglichen.

Die Aktion ist 2017 von den sechzehn Berliner Werkstätten und der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Berlin entwickelt worden. Seit 2019 koordiniert die BAG WfbM den Aktionstag bundesweit.

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