
Was kann der Neubau in Bochum?
Von außen wirkt es wie ein gestrandeter Tanker, von innen ist es wirklich schön. In Bochum-Gerthe ist das Schulzentrum Nord jetzt in Betrieb. Es wurde am Mittwoch (02. September) zum Start des neuen Schuljahrs feierlich eröffnet. Der Neubau ist ein fast 200 Meter langer Glas und Betonriegel. In dem Gebäude steckt modernste Technik: Über die Betonwände und Decken wird das Gebäude im Winter geheizt und im Sommer gekühlt. Das Dach ist begrünt und hat ein riesige Solaranlage, in den Klassenräumen gibt es digitale Tafeln. Auch die Internetanbindung wurde komplett neu gemacht: Die GLASFASER RUHR hat Glasfaseranschlüsse bis in alle neuen Gebäudeteile realisiert. Damit steht den Schulen und der Stadtteilbücherei Gerthe von Beginn an eine leistungsfähige Internetanbindung zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich besonders über die neuen und funktionierenden Toiletten. Der gesamte Umbau hat rund 119 Millionen Euro gekostet.
Wer ist in den Neubau eingezogen?
In dem Neubau haben jetzt die Anne-Frank-Realschule, das Heinrich von Kleist Gymnasium, die Stadtteilbücherei und das MINT-Lernzentrum ein neues zu Hause gefunden. 1500 Schülerinnen und Schüler werden hier jetzt unterrichtet. Die Stadtteilbücherei soll allerdings erst im Oktober öffnen.
Was ist an der Heinrichstraße noch zu tun?
Das alte Schulgebäude direkt gegenüber muss jetzt noch abgerissen werden. Das wird vermutlich nicht einfach, Teile des Altbaus sollen asbestbelastet sein. Außerdem soll an der Heinrichstraße noch eine Sporthalle und sehr wahrscheinlich auch noch eine Schwimmhalle gebaut werden. Einen Bürgerpark soll es auch noch geben. Die nächsten vier bis fünf Jahre wird dort also immer noch irgendwie Baustelle sein.