
Im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle am 12. Oktober in Witten sorgte die Polizei mit Unterstützung des Zolls, des Bundesamts für Logistik und Mobilität, des hiesigen Ordnungsamts sowie der Bußgeldstelle Ennepe-Ruhr wieder für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Zwischen 7 und 15 Uhr wurden zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert - darunter auch große Lastzüge. Im Rahmen solcher Kontrollen wird etwa überprüft, ob die Fahrzeuge richtig beladen sind oder ob die Fahrer ihre Lenk- und Ruhezeiten einhalten. Doch nicht nur die Fahrer, sondern auch ihre Fahrzeuge werden kontrolliert - beispielsweise die Bremsen oder auch die Reifenprofile. All dies stellt ein hohes Risiko im Straßenverkehr dar und kann zu schweren Unfällen führen.
In acht Fällen verstießen Fahrer gegen das Fahrpersonalgesetz, indem etwa die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten wurden. Einmal fehlte die Berufskraftfahrerqualifikation. Auf sechs Fahrzeugen war die Ladung nicht ausreichend gesichert, dreimal fanden die Beamten technische Mängel. Ein Fahrzeug wurde daraufhin dem TÜV vorgeführt und mit 45 Mängeln aus dem Verkehr gezogen: Der Fahrer durfte nicht weiterfahren. Die Polizei ahndete zudem 26 sonstige Verstöße, unter anderem wegen der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer.
Ein weiterer Schwerpunkt der Aktion waren Tempomessungen. Überhöhte Geschwindigkeit ist immer noch eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Denn: Schon wenige Stundenkilometer können darüber entscheiden, ob ein Unfall glimpflich ausgeht - oder schlimmstenfalls tödlich endet. Die Polizei ahndete 22 Fahrerinnen und Fahrer, die zu schnell unterwegs waren.
Eine Schwerpunktaktion wie diese ist eine von vielen Maßnahmen der Polizei, um für die Themen Geschwindigkeit, Ladungssicherung und Umsicht im Straßenverkehr zu sensibilisieren und sie noch mehr in den Fokus von uns allen zu rücken. Denn jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Deshalb führt die Polizei solche Schwerpunktaktionen in Bochum, Herne und Witten auch künftig fort
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