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Serien-Randalierer aus Bochum in Psychiatrie eingewiesen
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Serien-Randalierer aus Bochum in Psychiatrie eingewiesen

Das Landgericht Bochum hat einen 33-jährigen Bochumer, der unter paranoider Schizophrenie leidet, in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Der Mann war schuldunfähig und wurde zur Gefahr für die Allgemeinheit.

Veröffentlicht: Freitag, 20.06.2025 12:54

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Schuldunfähigkeit und gefährliche Taten

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Der Mann zerstörte zahlreiche Auto-Seitenspiegel, beging Diebstähle und fuhr mehrfach schwarz. Besonders gefährlich waren zwei Vorfälle: Am Hauptbahnhof warf er einen Metall-Mülleimer eine Treppe hinunter auf einen Menschen, und in einem Supermarkt schleuderte er eine 1,5-Liter-Cola-Flasche auf einen Kunden. Laut Gericht rechtfertigen diese Taten die Einweisung.

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Behandlung zeigt erste Erfolge

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Eine Sachverständige diagnostizierte paranoide Schizophrenie. Der Mann hörte Stimmen in seinem Kopf, die durch Medikamente mittlerweile verschwunden sind. Dennoch bleibt er eine Gefahr, weshalb das Gericht die Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung anordnete.

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