Sparkassenräuber muss lange ins Gefängnis

Sieben Jahre und 10 Monate, danach Sicherungsverwahrung

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Das Landgericht Bochum hat einen Sparkassenräuber zu einer Haftstrafe von sieben Jahren und zehn Monaten verurteilt. Zusätzlich haben die Richter die Sicherungsverwahrung angeordnet. Der 45-Jährige hatte Ende Februar zusammen mit einem Komplizen die Sparkassen-Filiale in Werne-Mitte überfallen und 2.000 Euro erbeutet. Zur Flucht benutzten sie damals ein rotes Pizza-Taxi, das sie zuvor gestohlen hatten. Ziel des Mannes war es, schnell an Geld zu kommen, Geld, das er für seinen Drogenkonsum brauchte. Von den letzten 19 Jahren hat er 15 in Haft gesessen, meist wegen Raubüberfällen, um Geld für Drogen zu besorgen. Die zusätzliche Sicherungsverwahrung sprachen die Richter aus, weil die Gefahr weiterer schwerer Straftaten durch den 45-Jährigen einfach zu hoch sei. Das Verfahren gegen seinen Komplizen geht noch weiter.

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