
Müssen Fußwege in Bochum verbessert werden?
Genau das fragt sich die Stadt Bochum, die dieses Jahr vom 'Zukunftsnetz Mobilität NRW' als Teilnehmer für den Fußverkehrscheck ausgewählt wurde. Als umweltfreundlichste Fortbewegungsart spielen Fußwege eine wichtige Rolle im täglichen Stadtverkehr. Dabei stellt die Stadt die Frage, wie gut die Fußgängerwege in der Stadt funktionieren, ob entsprechende Bedingungen für junge und alte Fußgänger gegeben sind oder ob sie noch ausbaufähig sind. Bochumerinnen und Bochumer verschiedener Beteiligungsgruppen, wie der Politik, der Verwaltung oder auch Anwohner selbst, können dabei an Begehungen teilnehmen und sich unterschiedliche Routen zu Fuß anschauen. Finanziert wird das Ganze vom Land NRW.
Routenchecks in Bochum Wattenscheid
Die Begehungen des Fußverkehrschecks finden an mehreren Tagen statt. Dabei wird der Fokus besonders auf Wattenscheid gelegt. Am 1. Oktober startet die erste Route von 1,6 Kilometern um 17 Uhr im Eingangsbereich der Grundschule Westenfeld in Wattenscheid. Die zweite Route startet am 6. Oktober vor der Kirche St. Maria Magdalena bzw. der Kirchschule Höntrop am Wattenscheider Hellweg und erstreckt sich über 1,4 Kilometer. Beide Wege enden an der Haltestelle Höntrop Kirche. Zum Abschluss findet dann noch am 3. November ab 17 Uhr ein Workshop am Rathaus Wattenscheid statt.
Mit dem Fußverkehrscheck möchte die Stadt Bochum auch besonders Rücksicht auf die Perspektive der Bewohner in Wattenscheid nehmen. Grundsätzlich kann aber jeder dazu beitragen den Verkehr der Stadt zu verbessern. Anmeldungen sind möglich unter nahmobil@bochum.de.