Stadt Bochum zieht erste Corona-Bilanz

Mit dem Verlauf der Pandemie bei uns ist die Stadt Bochum zufrieden.

© Svenja Hanusch, Funke Foto Services

Die Sozialdezernentin der Stadt Bochum, Britta Anger, und der Leiter des Bochumer Gesundheitsamts, Ralf Winter, sind zufrieden mit dem Verlauf der Corona-Pandemie bei uns in der Stadt. Das haben sie im Interview mit Radio Bochum gesagt. Aus der Sicht von Ralf Winter hätten die Bochumerinnen und Bochumer die Krise bisher gut gemeistert. Das belege z.B. die Tatsache, dass Bochum mit 167 Infizierten pro 100.000 Einwohnern deutlich unterhalb des Durchschnitts vom Land NRW liegt, sagt Winter. Das liege auch nicht daran, dass wenig getestet würde - ganz im Gegenteil: Die positiven Tests würden gut ausgewertet und nachverfolgt. Grund zur Entwarnung ist das laut Winter aber nicht. Er rechnet mit einem Impfstoff frühenstens Anfang nächsten Jahres. Auch Britta Anger, die Sozialdezernentin der Stadt, ist zufrieden mit der Arbeit und den Bochumerinnen und Bürgern, weil es bisher gelungen sei Corona-Hotspots zu vermeiden.

Experten rechnen erst im nächsten Jahr mit Impfstoff

Der Chef des Bochumer Gesundheitsamtes, Ralf Winter, rechnet damit, dass wir noch weit ins nächste Jahr mit dem Corona-Virus zu tun haben werden. Das Gesundheitsamt rechne frühestens Anfang nächsten Jahres mit einem Impfstoff, so Winter.Wir müssen deshalb alle damit rechnen, dass wir dem Corona-Virus noch circa ein Jahr lang ausgesetzt sind, ohne dass wir wirklich geschützt sind.

Vorsicht vor einer möglichen zweiten Welle

Eine zweite Corona-Welle im Herbst ist nicht auszuschließen. Das sieht auch der Chef des Bochumer Gesundheitsamts Ralf Winter so. In Bochum gebe es nicht nur täglich neue Fälle. Auch die Tatsache, dass die Bochumerinnen und Bochumer in den Ferien wieder mehr reisen, könnte unter anderem dazu beitragen, dass es zu einer zweiten Welle kommen kann, so Winter. Man wisse auch nicht, wie sich die Zahlen entwickeln, wenn es im Herbst wieder kälter wird. Das Virus sei noch lange nicht überstanden.

Sozialdezernentin mahnt Regeln einzuhalten

Es kann auch in unserer Stadt immer neue Corona-Hotspots geben. Das hat uns Sozialdezernentin Britta Anger gesagt. In Bochum gebe es immer wieder neue Infektionen. Und die können auch schnell ausarten, das wisse man aus anderen Städten und Kommunen, so Anger. Sie appeliert an alle Bochumerinnen und Bochumer sich weiter verantwortungsvoll zu verhalten und die Regeln zu beachten. Dazu gehört auch, dass ihr euch selbstständig an das Gesundheitsamt der Stadt Bochum wendet, wenn ihr aus einem Corona-Risikogebiet kommt. Eine Liste mit allen Risikogebieten findet ihr auf der Homepage vom Robert Koch Institut.

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