Stellenabbau bei Thyssenkrupp

Rund ein Drittel der Beschäftigten soll gehen.

Gelände von Thyssen Krupp Steel an der Essener Straße
© Lutz Leitmann, Stadt Bochum

Bei Thyssenkrupp Steel in Bochum will das Konzernmanagement rund 800 Arbeitsplätze abbauen. Das wäre rund ein Drittel der Gesamtbelegschaft in den Werken an der Essener und an der Castroper Straße. Unter anderem sollen 2023 die E-Verzinkung und ein Jahr später die Warmbreitband-Walzanlage geschlossen werden. Nächste Woche Mittwoch will die Führung bei einer Betriebsversammlung im Ruhrkongress vor die Stahlarbeiter treten und die Lage erklären. Bis Mitte nächsten Jahres sind betriebsbedingte Kündigungen bei Thyssen/Krupp Steel noch durch einen Tarifvertrag ausgeschlossen. Man werde in jedem Fall um jeden Arbeitsplatz in Bochum hart kämpfen, kündigte die IG Metallchefin in Bochum Eva Kerkemeier an.

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