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Eine Frau kämpft mit ihrem Regenschirm in der Essener Innenstadt gegen die Windböen eines Sturms.
© Sebastian Konopka/FUNKE Foto Services
Das Orkantief bringt Sturmböen bis Windstärke 12 nach NRW.
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Sturmtief Luise sorgt für viele Einsätze

Von gestern Abend bis zum Samstagmorgen musste die Bochumer Feuerwehr zu rund 70 Einsätzen ausrücken

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Bochum: Umgestürzte Bäume, abgerissene Hochspannungsleitungen

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Bis zum Samstagmorgen hat ein Sturmereignis zu einer Vielzahl von Einsätzen im gesamten Stadtgebiet geführt. Die Feuerwehr Bochum verzeichnete insgesamt 70 sturmbedingte Einsätze. Rund 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie überwiegend der Freiwilligen Feuerwehr waren zur Bewältigung der Einsatzlage im Einsatz. Es gab insbesondere Einsätze mit umgestürzten Bäumen, herabgestürzten Ästen, losen Gebäudeteilen sowie weiteren sturmbedingten Gefahrenstellen.

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Bewohner mussten Haus verlassen

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Zwei Einsatzstellen erforderten aufgrund ihres Ausmaßes und der damit verbundenen Gefahrenlage besondere Maßnahmen. Zu einem größeren Einsatz kam es an der Elsa-Brandström-Straße, wo ein Baum infolge des Sturms auf ein Wohngebäude stürzte. Zum Zeitpunkt des Einsatzes befanden sich noch Personen im Gebäude. Die Feuerwehr leitete umgehend Sicherungsmaßnahmen ein und räumte das betroffene Haus vorsorglich. Der Gefahrenbereich wurde weiträumig abgesperrt. Verletzt wurde niemand. Für die Beseitigung des Baumes ist der Einsatz eines Krans erforderlich. Aufgrund der anhaltenden Wetterlage und der hierdurch bestehenden Gefährdung konnte dieser jedoch zunächst nicht eingesetzt werden. Die Bewohner des Hauses kamen vorübergehend bei Familie oder Bekannten unter.

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Hochspannungsleitung reißt in Kornharpen

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Ein weiterer besonderer Einsatz ereignete sich im Bereich "Zu den Kämpen". Dort war eine Hochspannungsleitung des Netzbetreibers gerissen. Infolge des Leitungsabrisses kam es zu einem Feuer entlang der Leitung auf einer Länge von rund 70 Metern. Die Feuerwehr sicherte gemeinsam mit der Polizei und dem Energieversorger die Einsatzstelle und sperrte den Gefahrenbereich weiträumig ab. Aufgrund der erheblichen Gefährdung durch die beschädigte Hochspannungsleitung musste die Autobahn 43 im Bereich des Autobahnkreuzes Bochum sowie der Anschlussstelle Bochum-Laer vollständig gesperrt werden. Techniker des Netzbetreibers übernahmen die weiteren Maßnahmen zur Sicherung und Instandsetzung der Anlage.

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