
Großes Kulturevent in Bochum
Der Tag des offenen Denkmals findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. In ganz Deutschland öffnen zahlreiche historische Gebäude und Denkmäler ihre Türen, die sonst oft nicht öffentlich zugänglich sind. Interessierte können dann kostenlos mehr über ihre Geschichte und Bedeutung erfahren. Organisiert wird der Aktionstag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Freier Eintritt im Bergbaumuseum
Am Sonntag (13.09.) beteiligt sich auch das Deutsche Bergbau-Museum Bochum. Im Mittelpunkt steht das historische Fördergerüst, der sogenannte „Doppelbock“, der ursprünglich von der Zeche Germania aus Dortmund kommt. Besucherinnen und Besucher können bei kurzen Führungen mehr über die Geschichte und Architektur des Museums erfahren. Zusätzlich finden um 10:30 und 14:30 Uhr Führungen statt, die an der U-Bahn-Haltestelle beginnen und anschließend im Bergbau-Museum fortgesetzt werden. Eine vorherige Anmeldung unter service@bergbaumuseum.de ist erforderlich.
Drei Kirchen dabei
An diesem Tag können drei weitere Kirchen besichtigt werden. Neben der Heimkehrer-Dankes-Kirche in Weitmar-Mark und der Lutherkirche in Langdreer, ist auch die Pauluskirche an der Grabenstraße 9 geöffnet. Außerdem findet dort von 15:00 bis 17:00 Uhr ein Konzert der Musikschule Bochum statt.
Ehemaliges Stadtgärtner-Wohnhaus
Das Haus der Kortum-Gesellschaft am Bochumer Stadtpark öffnet ebenfalls seine Türen. Das denkmalgeschützte Anwesen aus dem Jahr 1926 besteht aus einem ehemaligen Wohnhaus für den Stadtpark-Leiter und einem früheren WC-Gebäude, das heute als Vereinshaus genutzt wird. Beides ist an diesem Tag zugänglich. Außerdem gibt es Informationsmaterial, Getränke und die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch.