Trotz Regen: Extreme Dürre in Bochum

Ausgetrocknete Felder, Flussbetten und Wälder: Die Folgen der Dürre machen sich auch in Bochum bemerkbar.

Der ausgetrocknete gerissene Boden spiegelt die Trockenheit wider (Symbolbild).
© Steve Bauerschmidt – stock.adobe.com

Extreme Dürre in Bochum

Fast im ganzen Stadtgebiet von Bochum ist der Gesamtboden von „extremer Dürre“ betroffen. Das geht aus Daten des Dürremonitors hervor. Dieser wird vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung betrieben und liefert täglich flächendeckende Informationen zur Bodenfeuchte. Obwohl es in der vergangenen Woche geregnet hat, ist der Oberboden (bis 25cm Erdtiefe) weiterhin sehr trocken. Den Pflanzen steht im Boden so wenig Wasser zur Verfügung – zum Teil sind sie schon am Welkepunkt. Das heißt: Sie welken und verdorren unumkehrbar. Seit dem 01. Juni hat es in Bochum so wenig geregnet, dass die klimatische Wasserbilanz für den Sommer deutlich im Minus ist. Es müsste monatelang durchschnittlichen Regen geben, um das auszugleichen.

Dürremonitor

Autor: Malte Harzem

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