
Ruhrstadion Bochum soll bis 2029 umgebaut sein
Dem Umbau des Ruhrstadions steht nichts mehr im Wege. Am Montag (30.03.) ist der Vertrag mit der leitenden Baufirma "Hellmich Unternehmensgruppe" unterzeichnet worden. Dem ist ein mehrmonatiges Vergabeverfahren vorausgegangen. Der Umbau soll nach Informationen dieser Redaktion insgesamt rund 90 Millionen Euro kosten.
Alle Beteiligten wollen für das Vorhaben nicht länger als drei Jahre ansetzen. Zuerst hatte sich der VfL Bochum mit einem Umbau des Ruhrstadions vor etwa sieben Jahren beschäftigt, so Geschäftsführer Ilja Kaenzig. 2024 dann hat der Rat der Stadt Bochum den Plänen zugestimmt. Jetzt, 2026, sollen die Arbeiten starten. Parallel baut der VfL Bochum aktuell das Nachwuchsleistungszentrum an der Hiltroper Straße um.
"Nur mit gutem Nachwuchs kann man langfristig [..] einen Bundesligastandort sichern. Und das wird hier einer der Bundesligastandorte, über die man in den nächsten Jahren reden wird. [...] Gemeinsam mit der Stadt, dem VfL Bochum und dem Rückhalt der Fans, schaffen wir ein Projekt, das Identität bewahrt und auch zukünftig ein Highlight des deutschen Fußballs sein wird." - Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft mbH
Erste vorbereitende Maßnahmen sind im Ruhrstadion bereits getroffen worden: Ein Trainingsplatz auf dem Stadiongelände wurde bereits erneuert und einige Stellen am Stadion wurden gesäubert. Im Sommer 2026 sollen die ersten Umbau- und Sanierungsarbeiten sichtbar werden. Welche Auswirkungen das genau auf die Fans haben soll, ist nicht klar. Der Verein weist auf eine eine Informationsveranstaltung des VfL am 28. April hin. Im RuhrCongress sollen dann weitere Informationen folgen. Für diese Veranstaltung soll man sich nach den Osterfeiertagen anmelden können.