
Bochum-Harpen: Archäologische Untersuchungen für neues Polizeipräsidium abgeschlossen
Auf dem Gelände des geplanten neuen Polizeipräsidiums in Bochum-Harpen sind die notwendigen archäologische Untersuchungen abgeschlossen worden. Gefunden wurden Spuren aus der Eisenzeit und dem Mittelalter.
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Untersuchungen auf dem Baugelände beendet
Die archäologischen Untersuchungen auf der Fläche des geplanten neuen Polizeipräsidiums in Harpen sind abgeschlossen. Das teilt das zuständige Bauunternehmen, die Thelen-Gruppe, auf Anfrage mit. Nach Angaben der Thelen-Gruppe wurden auf dem Gelände sowohl eisenzeitliche als auch mittelalterliche Siedlungsbefunde dokumentiert. Dazu gehören mehrere eisenzeitliche Urnengräber, teilweise mit Grabeinhegungen, außerdem drei größere Grabenstrukturen sowie Hinweise auf Häuser oder andere Siedlungsanlagen. Besonders auffällig sei, dass nur vergleichsweise wenige Bestattungen festgestellt wurden. Der Großteil der geborgenen Urnen lag im nordöstlichen Bereich des Geländes. Alle Funde wurden fachgerecht dokumentiert und sollen einen wertvollen Beitrag zur archäologischen Erforschung des Standorts leisten.
Bebauungsplan beschlossen - Verfahren läuft weiter
Die planungsrechtliche Grundlage für den Neubau wurde bereits am 19. März 2026 geschaffen. Damals hatte der Rat der Stadt Bochum den entsprechenden Bebauungsplan „Harpener Hellweg / Sheffield-Ring“ beschlossen. Dieser wird derzeit allerdings noch in einem Normenkontrollverfahren gerichtlich überprüft. Die Thelen-Gruppe geht dennoch davon aus, dass das Projekt wie geplant umgesetzt werden kann.