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Urteil nach Feuerzeugwurf bei VfL Bochum - Spiel
© Teresa Kröger/RHR-Foto
Ex-VfL-Keeper Patrick Drewes, mittlerweile spielt er bei Borussia Dortmund
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Urteil nach Feuerzeugwurf bei VfL Bochum - Spiel

Am Amtsgericht Tiergarten in Berlin hat am Dienstag (8.6.) der Prozess um den Feuerzeugwurf auf Ex-VfL Bochum-Torhüter Patrick Drewes begonnen. Bereits am ersten Prozesstag wurde der Angeklagte der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2026 16:05

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Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung

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Die Fans des VfL Bochum werden den 14. Dezember 2024 noch in Erinnerung haben. In der Nachspielzeit des Auswärtsspiels bei Union Berlin war der damalige VfL-Torwart Patrick Drewes zu Boden gegangen. Er war von einem Feuerzeug aus dem Union-Block getroffen worden. Am Dienstag (9. Juni) hat sich das Amtsgericht Tiergarten in Berlin mit dem Vorfall beschäftigt. Laut dpa wurde der angeklagte 28-jährige direkt am ersten Prozesstag dem Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen und zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der Mann darf außerdem zwei Jahre lang keine Spiele der ersten drei Profiligen im Fußball, sowie der Regionalliga besuchen, so das Urteil. Demnach sei das Feuerzeug als ein gefährliches Werkzeug eingesetzt worden. Der Angeklagte hat sich im Prozess zu den Vorwürfen nicht geäußert - er soll laut Anklage alkoholisiert gewesen sein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Drewes bei Prozess dabei

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Laut Anklage soll Drewes damals eine oberflächliche Schädelprellung davongetragen haben. Vor Gericht hat der ehemalige VfL-Keeper ausgesagt, nach dem Treffer unter Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit gelitten zu haben. Für eine Woche sei Drewes nicht arbeitsfähig gewesen. 

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Fall sportgerichtlich schon aufgearbeitet

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Sportgerichtlich ist der Vorfall längst aufgearbeitet. Der VfL hatte das Spiel damals nur unter Protest zu Ende gespielt und nachträglich Einspruch eingelegt. Dem hatte das Sportgericht in erster Instanz stattgegeben. Daraufhin hatte wiederum Union Berlin Einspruch eingelegt, der sich bis in die höchste sportliche Instanz, das Ständige Schiedsgericht, zog. Doch auch die zugesprochenen drei Punkte hatten den VfL Bochum am Saisonende nicht vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga bewahrt.


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