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Verbot von Mährobotern in der Dunkelheit in Bochum
© Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services
Symbolbild: ein Igel sitzt gegenüber einem Mähroboter vor dem Haus der Igel in Krefeld am Mittwoch, 2. Oktober 2024. Den Igeln geht es immer schlechter. Neben den Gefahren durch Mähroboter und Co. bringt der Klimawandel den Rhythmus der heimischen Wildtiere durcheinander. Besuch bei „Haus der Igel“ in Krefeld.
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Verbot von Mährobotern in der Dunkelheit in Bochum

Die Stadt Bochum erinnert daran, dass Mähroboter in der Dämmerung und nachts verboten sind. Damit sollen Igel und andere kleine Wildtiere geschützt werden, die dann besonders häufig unterwegs sind.

Veröffentlicht: Dienstag, 31.03.2026 09:39

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Schutz für Igel und andere Wildtiere

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Die Stadt Bochum weist noch einmal auf die seit 2025 geltende Allgemeinverfügung hin, die den Einsatz von Mährobotern während der Dämmerung und in der Nacht untersagt. Hintergrund ist der Schutz von Igeln und anderen kleinen Wildtieren, die in diesen Stunden besonders aktiv sind. Die Geräte können mit ihren Schneidewerkzeugen schwere Verletzungen verursachen oder Tiere töten, so die Stadt. Gerade Igel erkennen die Gefahr oft nicht rechtzeitig, weil sie sich bei Bedrohung einrollen, statt zu fliehen.

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Stadt empfiehlt Einsatz zur Mittagszeit

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Die Stadt empfiehlt deshalb, Mähroboter möglichst um die Mittagszeit einzusetzen. Auch tagsüber sollten Gartenbesitzer auf kleine Tiere achten, etwa an Hecken, Sträuchern und anderen geschützten Gartenbereichen. Nach Angaben der Stadt ist die Einschränkung ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz, von dem neben Igeln auch andere nachtaktive Tiere wie Mäuse oder Kröten profitieren. Rückfragen beantwortet der Bereich Umwelt und Klima per E-Mail an unb@bochum.de oder umweltamt@bochum.de.

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