
Gutachten zeigt starke Schwingungen bei bestimmten Bewegungen
Am Sonntag (11.10.) steht das erste Heimspiel für den VfL Bochum nach der Länderspielpause an. Dabei trifft er auf Arminia Bielefeld. Erstmals gilt in der Ostkurve dann ein Hüpfverbot, das der VfL am Mittwoch (7.10.) verkündet hat. Nach Angaben des VfL Bochum und der Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft wurde das Schwingungsverhalten der Stehstufenelemente auf der Osttribüne zu Beginn der laufenden Saison erneut untersucht. Das beauftragte Ingenieurbüro kam zu dem Ergebnis, dass die Tragfähigkeit der Tribüne zwar gegeben ist. Bei gemeinschaftlichen, rhythmischen Hüpf- und Sprungbewegungen könne es aber zu starken Schwingungen kommen. Diese könnten bei einzelnen Fans Unwohlsein auslösen.
VfL warnt vor möglichen Konsequenzen
Die Bauaufsichtsbehörde Bochum hat daraufhin per Ordnungsverfügung ein Hüpfverbot für die Ostkurve, also die Blöcke N2, O, P und Q, angeordnet. Dort sind gemeinschaftliche, synchronisierte Sprungbewegungen ab sofort untersagt. Normaler Torjubel bleibt weiterhin erlaubt. Sollte der Verein das Hüpfen in der Ostkurve nicht wirksam unterbinden können, droht laut Mitteilung im schlimmsten Fall eine komplette Sperrung der Tribüne. Das Hüpfverbot soll nach aktuellem Stand bis zum Abschluss der geplanten Sanierungsarbeiten im Jahr 2028 gelten.