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Bei der Pressekonferenz in Düsseldorf blickt Agit Kabayel auf seine erste Titelverteidigung: Am 28. November setzt der Wattenscheider seinen WBC-WM-Gürtel gegen Nelson Hysa aufs Spiel.
© Radio Bochum/ Kira Kosthorst
Bei der Pressekonferenz in Düsseldorf blickt Agit Kabayel auf seine erste Titelverteidigung: Am 28. November setzt der Wattenscheider seinen WBC-WM-Gürtel gegen Nelson Hysa aufs Spiel.
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Vom Fan zum Weltmeister: Kabayel vor größtem Kampf seiner Karriere

Für Agit Kabayel wird es ernst: Am 28. November verteidigt der Bochumer seinen WBC-Weltmeistertitel erstmals. Gegner in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena ist der ungeschlagene Albaner Nelson Hysa. Bei der Pressekonferenz vor dem Kampf wurde deutlich, welche Dimension der Abend inzwischen erreicht hat.

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Agit Kabayel vor erster WM-Titelverteidigung in Düsseldorf

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Elf Jahre liegen zwischen zwei Abenden, die für Agit Kabayel kaum unterschiedlicher sein könnten. Im November 2015 saß der Wattenscheider als Zuschauer in der Düsseldorfer Arena, als Wladimir Klitschko seine WM-Titel gegen Tyson Fury verlor. „Ich war selber vor Ort und war als Fan, als Zuschauer dort. Und jetzt boxe ich selber im Stadion“, erinnert sich Kabayel.

Am 28. November steht er dort selbst im Mittelpunkt. Es ist seine erste Titelverteidigung als WBC-Weltmeister. Herausforderer Nelson Hysa ist wie Kabayel als Profi noch ungeschlagen. Der 42-jährige Albaner kommt mit 25 Siegen aus 25 Kämpfen, davon 23 durch K.o. Kabayel steht bei 27 Siegen und 19 Knockouts.

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Auge in Auge vor dem WM-Duell: Agit Kabayel und Herausforderer Nelson Hysa sind als Profis noch ungeschlagen und treffen am 28. November in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena aufeinander.
© Radio Bochum/ Kira Kosthorst
Auge in Auge vor dem WM-Duell: Agit Kabayel und Herausforderer Nelson Hysa sind als Profis noch ungeschlagen und treffen am 28. November in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena aufeinander.
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Mehr als 30.000 Tickets verkauft

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Das Interesse ist riesig. Schon am ersten Verkaufstag gingen 25.000 Tickets weg, inzwischen sind es mehr als 30.000. Die zunächst angebotene Kapazität soll auf 40.000 Plätze erhöht werden. Für Kabayel ist der Abend auch der vorläufige Höhepunkt eines langen Weges. Nach dem Ende der Klitschko-Ära habe er „jeden Stein“, der ihm in den Weg gelegt worden sei, wegräumen müssen. Seine Karriere bezeichnet er als „wilde Achterbahnfahrt“. Heute wolle er seinen Erfolg nutzen, um dem deutschen Boxsport und jungen Kämpfern wieder eine größere Bühne zu geben

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Kabayel appelliert an beide Fanlager

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Brisanz bekommt das Duell auch durch die großen kurdischen und albanischen Fangemeinden. Kabayel will daraus aber keinen Konflikt entstehen lassen. Sein Appell: Beide Kulturen sollten zeigen, dass sie gemeinsam zusammenhalten können. „Ich und er klären das im Ring, Mann zu Mann“, sagt Kabayel.

Sportlich ist die Botschaft ohnehin klar: Am 28. November will der Weltmeistergürtel wieder mit zurück nach Bochum.

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