Voodoo-Schleuserbande verurteilt

Voodoo-Priester verlangten von ihren Opfern Verschwiegenheit.

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In einem Prozess um Menschenhandel, Zwangsprostitution und einen Voodoo-Schwur hat das Landgericht Bochum das Urteil gesprochen. Das Gericht hat für die sechs Mitglieder einer international agierenden Schleuserbande Strafen bis zu acht Jahren und drei Monaten Haft verhängt. Die Bande hatte Frauen aus Nigeria nach Deutschland geschleust, wo sie in Bordellen in gesamt NRW als Prostituierte arbeiten mussten. Vorher hatte sie ein Voodoo-Priester auf Verschwiegenheit und Gehorsam eingeschworen. Bei Ungehorsam drohte ihnen danach ein schmerzhafter Tod.

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