
Formfehler sorgt für Unruhe in der CDU
Bei der Stichwahl für den Wahlkreis Wattenscheid/Bochum im Mai hatte Andreas Stephan zwar die meisten Stimmen erhalten, jedoch nicht die erforderliche absolute Mehrheit, wie die WAZ berichtet. Dieser entscheidende Fehler im Wahlprotokoll fiel weder dem Versammlungsleiter noch den 47 anwesenden Mitgliedern vor Ort auf. Erst Monate später schlug die Landespartei aus Düsseldorf Alarm und erklärte die Nominierung für ungültig. Der CDU-Kreisvorsitzende räumte ein, dass die Situation für die gesamte Partei sehr unangenehm sei. Nun steht fest, dass das gesamte Prozedere wiederholt werden muss, um rechtliche Sicherheit für die Wahl 2027 zu haben.
„Es ist mir nicht aufgefallen. Und auch niemandem der übrigen 47 Parteimitglieder, unter denen auch einige ,alte Hasen‘ waren.“ - Andreas Bracke, Vorsitzender des CDU-Kreisvorstands Bochum
Wie es nach den Herbstferien weitergeht
Nach der aktuellen Ferienzeit soll eine Versammlung aller beteiligten Ortsverbände Klarheit bringen. Dort wird entschieden, wer neben Andreas Stephan, der erneut antreten möchte, ins Rennen um die Landtagskandidatur geht.
„Eine peinliche Situation für uns. Jemand, der die CDU nicht leiden kann, hätte das Drehbuch nicht besser schreiben können.“ - Marc Westerhoff, Vorsitzender des CDU-Stadtbezirks Wattenscheid