Wattenscheider beschweren sich über Autofahrer in Fußgängerzone

Viele Wattenscheider ärgern sich über Autofahrer, die einfach in die Fußgängerzone fahren, um dort zu parken. Eine Cafébesitzerin hat uns gesagt, dass die Autofahrer dabei kaum Rücksicht auf Fußgänger nehmen und berichtet von teilweise gefährlichen Situationen

Autofahrer fahren einfach in Fußgängerzone

Fast minütlich fahren die Autos an der Ecke Westenfelder Straße/Bahnhofsstraße in die Fußgängerzone. Dort halten sie dann meist kurz an der Apotheke oder dem Schnellimbiss, berichtet uns zum Beispiel Cafébesitzerin Sabine Rinke. Sie beschreibt auch teilweise gefährliche Situationen, die sie beobachtet hat: zweimal seien kleine Kinder fast angefahren worden. Einmal habe ein Autofahrer ein blindes Pärchen angehupt, die hätten daraufhin vor Schreck ihre Blindenstöcke fallen gelassen, sagt Sabine Rinke im Radio Bochum-Interview. Sie und einige andere Anwohner haben vor einigen Wochen deswegen auch an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch geschrieben. Bisher gibt es da aber noch keine Antwort drauf.

Polizei und Politiker kennen das Thema

Polizei und Politikern kennen das Problem: Bezirksbürgermeister Manfred Molszich sagt, dass die Ecke ein Problemfall ist und dass die Politiker deswegen auch immer mal wieder darüber sprechen. Er kündigt härtere Kontrollen an, zum Beispiel an einem gemeinsamen Aktionstag von Stadt, Ordnungsamt und Polizei Ende September. Die Bezirksvertretung will außerdem mehr kostengünstige Parkplätze in der Wattenscheider Innenstadt schaffen.

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