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Weiterführende Schulen in Bochum - Viele Wünsche wurden erfüllt
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Weiterführende Schulen in Bochum - Viele Wünsche wurden erfüllt

In Bochum wurde für das Schuljahr 2026/27 ein neues Verfahren zur Vergabe der Plätz an weiterführenden Schulen getestet. Dieses Verfahren habe gut funktioniert.

Veröffentlicht: Mittwoch, 13.05.2026 03:41

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Wie viele Kinder haben in Bochum ihren Erstwunsch bekommen?

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Eltern, deren Kinder in Bochum ab Sommer 2026 auf eine weiterführende Schule gehen, konnten in diesem Jahr zum ersten Mal an einem neuen Schulplatzvergabe-Verfahren teilnehmen. Kinder und Eltern konnten eine Erst- und Zweitwunschschule sowie eine Wunschschulform angeben. So sollte das Anmeldeverfahren vereinfacht werden. Familien sollten weniger organisatorischen Aufwand haben. Gleichzeitig sollte allen Kindern ein Schulplatzangebot gemacht werden können. Bei diesem neuen Verfahren haben rund 90 Prozent der Kinder in der ersten Anmelderunde einen Platz an ihrer Erstwunschschule bekommen, heißt es von der Stadt Bochum. 248 Kinder haben in dieser Runde demnach keinen Platz bekommen. In der zweiten Runde haben 195 Kinder an dem Verfahren teilgenommen, 102 von ihnen haben einen Platz an ihrer Zweitwunschschule bekommen. Abschließend gab es eine dritte Runde, in der 79 Kindern eine Schule zugeteilt wurde, von denen 53 die Zuteilung aus angenommen haben, so die Stadt Bochum weiter. Die anderen Kinder haben sich selbstständig eine Schule gesucht.

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An welcher Schule mussten die meisten Kinder abgewiesen werden?

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Die meisten negativen Rückmeldungen gab es in Bochum von Gesamtschulen. An der Heinrich-Böll-Gesamtschule mussten 62 Schülerinnen und Schüler abgelehnt werden, die gerne ab Sommer 2026 dorthin gehen wollten. An der Erich-Kästner-Schule liegt die Zahl bei 56 Schülerinnen und Schülern, an der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule bei 25 Schülerinnen und Schülern.

Bei den Gymnasien war an insgesamt fünf Schulen die Nachfrage höher, als das Angebot. Am Graf-Engelbert-Gymnasium mussten 32 Kinder abgewiesen werden, an der Theodor-Körner-Schule 9, am Lessing-Gymnasium und am Märkischen Gymnasium jeweils 7 und am Neuen Gymnasium Bochum 5 Kinder.

Unter den Realschulen musste die Pestalozzi-Schule insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler ablehnen, die Hans-Böckler-Schule 14.

Die Stadt Bochum zieht eine positive Bilanz des neuen Verfahrens. Er werde aber noch eine weitere Evaluation geben, danach sollen noch weitere Details verbessert werden. Außerdem weist die Stadt Bochum noch darauf hin, dass die Regionalkonferenz noch aussteht. Nach dieser Konferenz werden noch weitere Grundschülerinnen und Grundschüler weiterführenden Schulen zugeordnet, die bisher noch eine Schulform-Empfehlung der Grundschule bekommen haben.

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