
Klare Regeln bei Schnee und Eis
Die Stadt Bochum erinnert alle Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer an ihre Verantwortung für die Gehwege vor ihrem Grundstück. Besonders bei Schnee und Glätte gelten klare Regeln:
Von 7 bis 20 Uhr müssen Gehwege auf einer Breite von mindestens einem Meter von Schnee und Eis befreit werden. Sobald es aufhört zu schneien, ist mit der Räumung zu beginnen. Schnee oder Eis, das nach 20 Uhr entsteht, muss bis zum nächsten Morgen um 8 Uhr geräumt werden. Vor Haltestellen müssen Gehwege so geräumt und gestreut werden, dass Fahrgäste sicher ein- und aussteigen können.
Alternativen zu Streusalz
Auf Bochumer Gehwegen ist Streusalz grundsätzlich verboten. Umweltfreundliche Streumittel wie Granulat, Splitt oder Sand sind erlaubt und können kostenlos beim USB Bochum abgeholt werden. Mechanisches Räumen hat Vorrang vor dem Streuen. Schnee darf nicht auf Gehwegen oder Fahrbahnen gelagert werden. Hydranten und Entwässerungsanlagen müssen freigehalten werden.
USB hat bislang schon 800 Tonnen Salz verbraucht
Aufgrund des frühen Wintereinbruchs habe der USB schon jetzt 800 Tonnen Salz verbraucht. Das hat uns der Leiter des Bereichs Stadtreinigung und Winterdienst, Carsten Korth, gesagt. Es gebe aber genug Salz für Bochum.
Rufbereitschaft am Wochenende
Auch an diesem Wochenende werden die 160 Mitarbeitenden des USB aller Voraussicht nach Rufbereitschaft haben. sollte gestreut werden müssen. Der USB wird Freitagmittag entscheiden, wie man dort mit dem Wochenende umgehen wird. Man müsse so kurzfristig planen, da sich die Wetterlage zurzeit nur schwer vorhersagen ließe, hat uns Carsten Korth gesagt.
Rund 30 Fahrzeuge bei Winterdienst im Einsatz
Rund 30 kleine und große Streufahrzeuge sind im Winterdienst im Einsatz. Es sind die gleichen Fahrzeuge, die zu anderen Jahreszeiten als Kehrmaschinen genutzt werden. Die Fahrzeuge lassen sich, je nach Bedarf, umrüsten.