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Zusammenschluss der IHK Bochum und Essen
© IHK Essen
Philipp Böhme (Präsident IHK Mittleres Ruhrgebiet), Kerstin Groß (Hauptgeschäftsführerin IHK zu Essen), Michael Bergmann (Hauptgeschäftsführer IHK Mittleres Ruhrgebiet), Gerd Kleemeyer (Präsident IHK zu Essen).
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Zusammenschluss der IHK Bochum und Essen

Im Juni diesen Jahres soll über eine mögliche Zusammenlegung der Industrie- und Handelskammern Mittleres Ruhrgebiet und Essen abgestimmt werden. Davon sollen finanziell die Kammern aber auch die Unternehmen profitieren.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.01.2026 05:20

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Prüfung seit 2025

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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittleres Ruhrgebiet, mit Sitz in Bochum, und Essen prüfen seit September 2025 eine mögliche Vereinigung. Erste Zwischenergebnisse, die jetzt vorgestellt wurden, zeigen positive Perspektiven für den Zusammenschluss. Demnach sei eine Vereinigung der Kammern rechtlich möglich. Die Voraussetzungen wie Wirtschaftlichkeit, Funktionsfähigkeit und bessere Aufgabenerfüllung sind erfüllt. Eine Alternative mit zwei rechtlich selbstständigen Kammern und gemeinsamer Verwaltung wurde aufgrund geringer Synergien und rechtlicher Hürden verworfen.

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Einsparungen für Kammern und weniger Beiträge

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Zwischen 2027 und 2032 könnten mindestens 15,3 Millionen Euro eingespart werden. Die Einsparungen würden vor allem aus IT- und Verwaltungs-Synergien sowie natürlicher Fluktuation und Renteneintritten entstehen – betriebsbedingte Kündigungen sind nicht geplant. Für die Mitgliedsunternehmen könnten die Beiträge ab 2029 um mindestens 14 % sinken.

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Bochum als Übergangsstandort

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Offen ist noch die Frage des Standorts. Die gemeinsame "IHK Ruhr" soll zunächst, wenn der Zusammenlegung am 1. Juni diesen Jahres zugestimmt wird, ihren Übergangssitz bis 2029 in Bochum haben. Aber auch der Standort in Essen, der gerade modernisiert wird, soll erhalten bleiben. 2029 soll dann eine endgültige Entscheidung über den künftigen gemeinsamen Standort fallen. Insgesamt erhoffen sich die Kammern durch den Zusammenschluss, dass die gemeinsame Kammer schlanker, digitaler und mitgliederorientierter wird.

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