Zwei Bochumer wegen Marihuana Handel verurteilt

Das Landgericht Bochum hat zwei Männer wegen Rauschgifthandels zu einer Haftstrafe von viereinhalb, beziehungsweise zu dreieinhalb Jahren verurteilt. Am vorletzten Prozesstag hatte der Hauptangeklagte gestanden, mit rund 28 Kilo Marihuana gedealt zu haben. Die Drogen hatte die Polizei bei einer Durchsuchung einer Wohnung in fünf großen Müllsäcken gefunden.

Cannabis wird von einer Pflanze gepflückt.

Ob das Urteil so bestehen bleibt ist unsicher

In diesem Urteil hat das Gericht bereits den neuen Zeitgeist mit einbezogen. Sprich früher wäre die Strafe höher ausgefallen. Ob die Strafen demnächst noch reduziert werden, wird sich zeigen und hängt noch von vielen Faktoren ab. Grundsätzlich strafbar bleibt der illegale Handel mit Marihuana trotzdem. Fraglich ist, ob der Bundesgerichtshof demnächst einige Urteile wegen der neuen Gesetzeslage aufhebt. Im konkreten Fall bleibt entsprechend auch abzuwarten, ob die Angeklagten genau deshalb Revision einlegen.

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