
Angeklagte aus Bochum haben eigene Tat gefilmt
Ausgangspunkt war wohl ein früherer Streit bei einem Fußballspiel. Den Tätern war offenbar nicht bewusst, dass sie ihre eigene Straftat filmten.Sie wollten eine Entschuldigung. Aber am Ende soll einer der Angeklagten eine Pistole gezückt haben – nicht funktionsfähig, wie sein Anwalt betonte. Er soll damit das Opfer gegen den Kopf geschlagen haben, die Waffe ins Gesicht gehalten und den Kopf in die Kamera gedreht haben. Das Video sollen sie anschließend noch unter sich herumgeschickt haben. Angsterfüllt soll das Opfer Entschuldigung gesagt haben. Vor Gericht ließen die beiden 20-jährigen Angeklagten ihre Verteidiger für sie ein Geständnis ablegen. Gegen einen der beiden wird auch wegen einer räuberischen Erpressung in einem anderen Fall verhandelt.