Mehr Notrufe wegen Ansammlungsverbot

Immer wieder wählen Bochumer im Moment die 110, weil sie Verstöße gegen das Ansammlungsverbot melden möchten.

Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht in Nahaufnahme (Symbolbild). 
Bei Verwendung in Social Media muss die Bildquelle am Bild genannt werden; bei Verwendung als Nachrichtenbild spielt das System diese automatisch mit aus.
© pattilabelle/Fotolia.com

Die Polizei bittet aber darum, dies nur dann zu tun, wenn es wirklich einen berechtigten Grund dafür gibt, zum Beispiel, wenn eine größere Gruppe entdeckt wird, die augenscheinlich draußen feiert. Drei Personen, die für einen Moment auf der Straße zusammenstehen, seien dagegen kein Grund, um gleich die Notrufnummer zu wählen. Das bedeute allerdings nicht, dass die 110 jetzt gar nicht mehr angerufen werden soll. Es gehe einfach darum, mit einer gewissen Vernunft die Lage einzuschätzen und dann abzuwägen, ob die Polizei verständigt werden muss oder nicht. Das Ordnungsamt der Stadt Bochum ist jeden Tag im gesamten Stadtgebiet unterwegs und überprüft, ob die Bochumer sich an das Ansammlungsverbot halten. Die Polizei unterstützt das Ordnungsamt dabei.

skyline
ivw-logo