Welt-Aids-Tag: Im letzten Jahr sind zwei Menschen in Bochum an Aids gestorben

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Aids-Hilfe: Es gibt weniger Spenden.

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© Aidshilfe Bochum

Welt-Aids-Tag

Heute ist Weltaidstag. Für die Aidshilfe Bochum ist das normalerweise ein wichtiger Tag, weil dann Spenden eingenommen werden, zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr geht das allerdings wegen der Corona-Pandemie nicht. Im ganzen Jahr hat es kaum Veranstaltungen gegeben, bei denen Geldspenden gesammelt werden konnten. Deswegen hat die Aidshilfe Bochum eine Retter-Aktion ins Leben gerufen. Über die Homepage der Aidshilfe können Bochumerinnen und Bochumer Benefizartikel wie Tassen oder Taschen erwerben. Auch den traditionellen Spielzeug-Bären kann man wieder kaufen.

Zwei Menschen sind letztes Jahr in Bochum an Aids gestorben

Bei uns in Bochum sind im letzten Jahr zwei Menschen an den Folgen einer Aids-Erkrankung gestorben. Das haben die Statistiker der Landesregierung ausgerechnet. Das sind genau so viele wie im Jahr davor. NRW-Weit ist die Zahl der Aids-Toten dagegen leicht zurückgegangen. Im letzten Jahr sind in NRW 73 Menschen an den Folgen einer Aids-Erkrankung gestorben.

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